Identity (Außenwirkung), FM-Produkt 9400
Facility Management: Geschäftsfeldentwicklung » Außenwirkung

Eine starke Außenwirkung ist entscheidend, um die Glaubwürdigkeit eines Großunternehmens zu unterstreichen und das Vertrauen der Kunden zu gewinnen
Die Kommunikation von Werten und Zielen ermöglicht es, die Unternehmensidentität nach außen zu präsentieren und Kundenbindung zu fördern. Durch gezielte Medienarbeit kann ein Unternehmen seine Sichtbarkeit erhöhen und seine Botschaften effektiv verbreiten. Die Implementierung nachhaltiger Praktiken und sozialer Verantwortung trägt zur positiven Wahrnehmung eines Unternehmens bei.
Strategien für eine Außenwirkung
Unternehmensidentität: Der Schlüssel zur erfolgreichen Außenwirkung

Digitale Architektur im Fokus
Der digitale Entwurf eines Gebäudes in den Händen eines Experten für eine moderne, zukunftsorientierte Planung.
Für manchen überraschend mag die Tatsache sein, dass nach der DIN EN 15221 ein Facility Produkt definiert wird, dass „Identity“, die Außenwirkung des Unternehmens heißt. Hätte man früher gedacht, dass dies als Aufgabe des Facility Management angesehen werden könnte?
Was also ist hierunter zu verstehen?
Identity bedeutet in erster Linie Markenbildung und in diesem Kontext der konkrete Beitrag des Facility Management hierzu. Voraussetzung ist allerdings, dass die oberste Leitung dies auch so sieht und will. Dann wird sie aus ihrer Verantwortung heraus Aufgaben für
die Architektur
den Internetauftritt
das Design des Unternehmens bis hin zur Beschriftung des Fuhrparks
em Facility Management gestaltend übertragen.
So erhält das Facility Management die Aufgabe, die Organisation symbolisch zu vertreten, den Zusammenhalt der Organisation durch ihre Facilities und insbesondere deren visuelle Qualität zu organisieren und zu gestalten.
Dazu werden sicherlich Berater von außen eingeholt werden müssen.
Interessanterweise empfiehlt die DIN EN 15221 die hierfür aufzuwendenden Kosten in das Facility Produkt „Fläche“ aufzunehmen. Das bedeutet, den Auftrag umzusetzen und letztlich bereits unter dem Kostenpaket Fläche Identity zu betreiben. Wenn das richtig gehandhabt wird, kann es nicht heißen „für Identity haben wir kein Geld“.
Die spezifischen Aktivitäten, die das Facility Management hier zu leisten hat sind also:
Zum Erscheinungsbild, das die Organisation gegenüber der Außenwelt symbolisieren soll, beraten
und dieses umsetzen
Schaffung einer Atmosphäre des Sich-Heimisch-Fühlens im gesamten Unternehmen
Beratung zur Art und Weise, in der die Organisation durch ihre Facilities zur visuellen Qualität der Außenwelt beiträgt
und entsprechende Umsetzung.
Einfaches Beispiel hierfür ist das Markensystem Beschilderung, Leuchtreklame, Arbeitskleidung.
An dieser Stelle passt es gut, darauf hinzuweisen, welche Ideen und Innovationen gerade in diesem Punkt möglich sein können.
Fallbeispiel:
In Hamburg ist dem Autor ein Unternehmen bekannt, in dem das Catering so organisiert ist, dass täglich andere Mitarbeiter und Besucher an Sechsertischen ihre Mahlzeiten einnehmen. Je Sechsertisch ist das Essen gleich. Es ergibt sich so zwangsläufig, dass die Mitarbeiter sich die Speisen gegenseitig vorlegen können. Diese Art, die Mittagspause zu gestalten, dürfte nicht Kosten erhöhend sein, entfaltet aber eine verbindende Wirkung.
Allgemeines zur Außenwirkung des Unternehmens
Wie ein Unternehmen nach außen wirkt, hängt maßgeblich davon ab, wie es sich selbst darstellen möchte. Dies steht in engem Zusammenhang mit der Erscheinung des Unternehmens durch seine Gebäude, deren Gestaltung und deren Erscheinungsbild. Wer dies nicht dem Zufall überlassen möchte, überlegt sich vorher, wie der Bedarf bezüglich der Immobilien sein soll und lässt dabei die Außenwirkung nicht unbeachtet.
Vertretung des FM (nach innen und außen)
Insofern, als das Facility Management längstens mit dem Unternehmen in Verbindung steht, wirkt es in erster Linie nach innen (es ermöglicht das Kerngeschäft), aber auch nach außen. Diese Außenwirkung ist mannigfaltig. In erster Linie ist hier nicht die Außenwirkung gemeint, die durch den Beitrag des Facility Management beim Bau eines Gebäudes des Unternehmens entsteht. Vielmehr ist die Wirkung auf Außenstehende gemeint, die das Unternehmen bezüglich seines äußeren Erscheinungsbildes hat. Eine besondere Rolle hierbei spielen naturgemäß solche Bereiche wie Außenanlagenpflege, Gebäudereinigung, Speisenversorgung, Ausstattung und vieles andere mehr.
Darüber hinaus sollte das Facility Management sich seiner Verantwortung darüber im Klaren sein, dass es sich selbst, also seine Wirkung für das Unternehmen sowohl nach innen, als auch nach außen vertreten muss.
Zur laufenden Verbesserung der Durchsetzungsfähigkeit des FM auf der Grundlage steigender betrieblicher Akzeptanz ist ein „Eigenmarketing“ des Facility Management durchzuführen. Die wichtigsten Aufgaben hierbei sind:
Den Markt[1] aktiv überzeugen, dass ohne das FM die Kerngeschäfte nicht optimal arbeiten können
Dem Kerngeschäft durch hohe Qualität beweisen, dass die Facility Manager in dieser Position ernst zu nehmende und wertvolle Partner sind
Fördern des Bewusstseins über die positive Wechselwirkung zwischen Kerngeschäft und Nicht-Kerngeschäft - Win-Win-Beziehung.
Das FM, welches als Eigenleistung in den Unternehmen etabliert ist, und welches im Rahmen von Outsourcing für die Unternehmen durchgeführt wird, muss dieses Marketing aktiv durchführen.